Paula

Dieses etwas vereinsamte Schaf nannte ich Pauline. Auch sie lebte im nordfriesischen Westerhever, auf Eiderstedt, direkt an der Nordseeküste. Im Moment der Aufnahme trafen sich so das einsame Schaf und der einsame Wanderer. Wobei ich Einsam nicht als traurig erlebte, sondern sehr bereichernd durch die Stille und Freiheit der Landschaft

Schafe im Schnee

Vor ein paar Jahren verbrachte ich ein verlängertes Wochenende im nordfriesischen Westerhever, direkt an der Nordseeküste. Es war eisig kalt, windig und eines Vormittags fiel sogar Schnee. Auf einem kurzen Spaziergang schauten mich diese Schafe etwas verdutzt an. Dass dabei Schnee fiel, sieht man an dem linken Schaf, welches ich Yin/Yang Schaf nannte. Am Nachmittag war der Schneezauber dann wieder vorbei und es tauchte…

Dragon Time

 

Überraschend erblickte ich am Himmel ein Wolkenband.

Zuerst erinnerte es mich an einen Nexus (lat. Verbindung, Nabe), aus dem Star Trek Tim „Treffen der Generationen“, aber dann entwickelte es sich zunehmend zu einem ausgewachsenen, jagenden Drachen.

Um der Drachengestalt meinen Respekt zu zollen und ihre Persönlichkeit heraus zu stellen, wandelte ich sie in Black & White um.

Der Aufnahmeort war unser Balkon, auf dem ich gerade Teile meiner freien Woche verbringe, und wohl zur rechten Zeit in den Himmel schaute.

Präsent und bereit sein, dann können sich Wesen und Dinge manifestieren…

Sunny Afternoon

Lange stand der kleine Topf mit Flieder recht unbeachtet in einer Balkonecke, bis ich ihn zusammen mit einem Efeu in unseren alten grünen Mülleimer pflanzte. Dieses Jahr wächst er schon schön breit, mit diesen wundervollen Blütenständen. Dazu verströmt er einen schweren betörenden Fliederduft. Und dies alles findet Platz auf unserem kleinen Balkon

Wurmfarn

Mitten im Garten der giftigen Pflanzen stand versteckt eine feine Holzbank, auf der ich mich etwas ausruhte. Um mich herum entrollten sich die Blätter des Wurmfarns, diese besonders kleidsam im Sonnenlicht.

Vor langer Zeit lebten die Farne als riesige Bäume in weitläufigen Farnwäldern. Nachdem sie nach einer großen Katastrophe zusammen mit den Dinosaurieren von der Erdoberfläche verschwanden, blieben nur noch kleine Exemplare zurück, die im Schatten der aufstrebenden Nackt- und Bedecktsamer um ihre Existenz kämpften, da sie genetisch auf Sonnenlicht angewiesen waren. Irgendwann gelang es einem Farn Gene von einem Hornmoos zu erhalten, vermutlich durch sogenannte springende Gene. Diese Gensequenz lieferte den Code für die Proteine eines Lichtsensors, der hocheffizient Photosynthese auch mit weniger Licht, im Schatten,  betreiben konnte.